Bourtange Video-Rendering Sicherheit

Sicherheit beginnt mit Verständnis

IMAGEM Risiken frühzeitig sichtbar

Die Frage ist nicht, ob Risiken entstehen, sondern ob man sie rechtzeitig erkennt

Die Sicherheit gerät zunehmend unter Druck. Der Klimawandel führt zu extremeren Wetterbedingungen, die Infrastruktur veraltet und der Druck auf den öffentlichen Raum nimmt zu. Gleichzeitig wächst die Datenmenge, doch oft fehlt der Überblick, um Risiken rechtzeitig zu erkennen und richtig einzuschätzen.

Viele Sicherheitsprobleme werden erst sichtbar, wenn ihre Auswirkungen bereits spürbar sind. Ob es sich nun um Überschwemmungen, Bodensenkungen, instabile Infrastruktur oder Risiken im öffentlichen Raum handelt – ohne aktuelle und ganzheitliche Einblicke bleibt es schwierig, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Ein besseres Verständnis beginnt mit der frühzeitigen Erkennung von Veränderungen im Lebensumfeld. Durch remote sensing diese Veränderungen früher sichtbar, sodass Organisationen die Lage besser einschätzen und schneller sowie gezielter handeln können.

Bodensenkung

Bodensenkungen entstehen allmählich, werden jedoch oft erst sichtbar, wenn plötzlich Schäden oder Gefahren auftreten.

Sturmschäden

Bei Stürmen in den Niederlanden, wie beispielsweise dem Sturm „Poly“ (2023), stellt sich oft heraus, dass umgestürzte Bäume bereits geschwächt waren – ohne dass dies zuvor erkennbar war.

Bei Großbränden, Unfällen und Suchaktionen setzen niederländische Rettungsdienste zunehmend Drohnen ein, um sich einen Überblick in Echtzeit zu verschaffen.

Aufgrund der zunehmenden Größe und Komplexität von Veranstaltungen ist das Crowdmanagement heute wichtiger denn je.

Die Niederlande sind anfällig für Überschwemmungen, und durch den Anstieg des Meeresspiegels nimmt dieser Druck weiter zu.

Sicherheit beginnt mit Verständnis

Von Waldbränden und Überschwemmungen bis hin zu Gefahren in der eigenen Straße: Sicherheit erfordert einen Überblick, gutes Timing und die richtigen Informationen. Mithilfe remote sensing Veränderungen in der Umgebung früher erkennen, sodass Organisationen die Lage besser einschätzen und schneller handeln können.

Aber was ist Sicherheit?

Bei der Sicherheit geht es darum, Menschen, ihre Lebensumgebung und alles, was darin wichtig ist, zu schützen. Das beginnt auf globaler Ebene, bei großen Ereignissen wie Waldbränden, Überschwemmungen, Dürren, Kriegen und groß angelegten Bevölkerungsbewegungen. Aber Sicherheit spielt genauso gut vor der eigenen Haustür eine Rolle. Denken Sie an einen instabilen Deich, Wasser auf der Straße nach extremen Regenfällen, marode Infrastruktur oder einen Baum am Straßenrand, der eine Gefahr für Passanten darstellt.

Um mit solchen Risiken angemessen umgehen zu können, ist ein umfassendes Verständnis erforderlich. Nicht erst im Nachhinein, sondern rechtzeitig. Hier kommt remote sensing Spiel, also die Beobachtung von Gebieten aus der Ferne mithilfe von Satelliten, Flugzeugen und Drohnen. Dadurch werden Veränderungen, Risiken und Gefahren frühzeitig sichtbar, sodass Behörden und Organisationen besser reagieren können.

Aus der Ferne beobachten

Remote sensing dabei, Sicherheitsfragen besser zu verstehen, Risiken früher zu erkennen und bei Bedarf schneller zu handeln. Von Hochwasser und Deichüberwachung bis hin zu Verkehrssicherheit, Live-Ereignismanagement und datenschutzkonformer Überwachung: Räumliche Erkenntnisse spielen in immer mehr Bereichen eine Rolle. Dadurch verlagert sich der Fokus bei der Sicherheit zunehmend von nachträglichen Reaktionen hin zu rechtzeitiger Erkennung und gezielten Maßnahmen. Und das gilt auf allen Ebenen: von globalen Krisen bis hin zur Sicherheit in der eigenen Straße oder Nachbarschaft.

Digital twin

Hochwasserschutz und Überschwemmungen

Wasser ist in den Niederlanden seit Jahrhunderten ein wichtiges Sicherheitsthema. Durch heftige Niederschläge, längere Regenperioden und den steigenden Meeresspiegel nimmt der Druck auf Deiche, Hochwasserschutzanlagen und Wassersysteme zu. Das hat direkte Auswirkungen auf Wohnhäuser, Straßen, Infrastruktur und letztlich auch auf die Sicherheit der Menschen.

Mithilfe remote sensing wir große Gebiete systematisch. Satelliten machen sichtbar, wo sich Wasser ansammelt, wie feucht ein Gebiet ist und wo sich Veränderungen in der Landschaft vollziehen. Das hilft dabei, Risiken schneller zu erkennen und ermöglicht fundiertere Entscheidungen in den Bereichen Wasserwirtschaft und Raumplanung. So wird Sicherheit nicht nur zu einer Frage des Reagierens, sondern auch des Vorausblickens.

Sicherheitsrisiken wie Bodensenkungen lassen sich mit Satellitentechniken wie InSAR überwachen
Die Gasförderung führt zu Bodensenkungen in Groningen

Deiche, Bodensenkungen und schleichende Risiken

Nicht jedes Sicherheitsrisiko ist auf den ersten Blick erkennbar. Manche Gefahren entwickeln sich schleichend. Dazu gehören Bodensenkungen, Verformungen des Untergrunds und kleine Absackungen an Deichen, Straßen oder Ingenieurbauten. Und dies kann langfristig erhebliche Folgen haben. Mit Satellitentechniken wie InSAR verfolgen wir solche Bewegungen sehr genau.

InSAR (Interferometric Synthetic Aperture Radar) ist eine satellitengestützte Radartechnik, mit der Bodenverschiebungen und strukturelle Verformungen mit millimetergenauer Präzision gemessen werden. Durch den Vergleich von Radarbildern aus verschiedenen Zeitpunkten ermöglicht InSAR unter anderem die langfristige Überwachung von Bodensetzungen, Erdbeben und der Stabilität der Infrastruktur. Dadurch fallen kleine Veränderungen früher auf, oft noch bevor sie sich zu einem größeren Problem entwickeln.

Dies wird beispielsweise in der nebenstehenden Abbildung auf der Karte zur Bodensenkung in den Niederlanden deutlich, auf der zu sehen ist, wo sich der Boden am stärksten bewegt und wie die Gasförderung in Groningen Bodensenkungen verursacht (Quelle).

Für die Verwalter bedeutet dies eine bessere Kontrolle über Instandhaltung und Planung, und für die Bewohner werden Risiken früher erkannt und behoben.

Analyse von Bäumen entlang von Straßen anhand von NDVI- und Bilddaten, um Risiken für die Verkehrssicherheit zu identifizieren und eine gezielte Bewirtschaftung zu ermöglichen.

Sicherheit im Straßenverkehr

Sicherheit betrifft nicht nur große Katastrophen oder lebenswichtige Infrastruktur. Auch im Alltag spielen räumliche Risiken eine Rolle. Entlang von Straßen werden Bäume beispielsweise durch Krankheiten, Wurzelprobleme oder Schiefwuchs instabil. Das kann eine Gefahr für Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger darstellen. Mithilfe von Luftbildern, Drohnenaufnahmen und Satellitendaten lassen sich solche Anzeichen früher erkennen. So entsteht die Möglichkeit, größere Gebiete effizient zu überwachen und gezielt einzugreifen, wo es nötig ist. Das macht Inspektionen sicherer und hilft, Risiken im öffentlichen Raum besser zu kontrollieren.

Beispielsweise durch die Verwendung des NDVI (Normalized Difference Vegetation Index), eines Vegetationsindexes, der auf der Grundlage von Satellitenbildern Aufschluss über die Vitalität und Gesundheit von Bäumen gibt. Durch den Vergleich der NDVI-Werte über mehrere Jahre hinweg werden Veränderungen im Blattgrün und im Wachstum sichtbar.

In dieser Analyse zeigen rote und grüne Zonen einen Rückgang bzw. einen Anstieg der Vegetationsvitalität an. So ermöglicht eine mehrjährige NDVI-Überwachung, risikobehaftete Bäume rechtzeitig zu erkennen und gezielte Bewirtschaftungsmaßnahmen zu ergreifen.

Live-Drohnenbilder in Kombination mit Karten und einem digital twin 3D digital twin bei Vorfällen Echtzeit-Einblicke zu ermöglichen und eine bessere Entscheidungsfindung zu unterstützen.

Echtzeit-Einblick bei Vorfällen

Bei der Sicherheit geht es nicht nur um die Vorabüberwachung, sondern auch um den Überblick im Hier und Jetzt. Bei Veranstaltungen, Verkehrsunfällen oder Notfällen ist es wichtig, schnell zu wissen, was passiert und wo es geschieht. Durch die Verknüpfung von Live-Drohnenbildern mit Karten und 3D-Umgebungen entsteht ein aktuelles Bild eines Gebiets. In einem digitalen Zwilling werden Informationen in einem räumlichen Kontext zusammengeführt. Das hilft Betreibern, Rettungsdiensten und Sicherheitsorganisationen, Situationen schneller einzuschätzen und gezielter zu handeln. Live-Bilder werden so mehr als nur Video: Sie werden zu verwertbaren Informationen für die Entscheidungsfindung.

LiDAR-basierte Überwachung im öffentlichen Raum, bei der Bewegungen und Objekte verfolgt werden, ohne personenbezogene Daten zu erfassen, für eine sichere und datenschutzfreundliche Analyse.

Sicherheit und Datenschutz im Zusammenhang betrachtet

Bei modernen Sicherheitslösungen spielt der Datenschutz eine wichtige Rolle. Herkömmliche Kameras erfassen oft erkennbare Personen, was Fragen zum Datenschutz und zur Gesetzgebung aufwirft. Deshalb entstehen auch Lösungen, die zwar Bewegungen und Muster registrieren, aber keine Identitäten erfassen. Man denke beispielsweise an LiDAR-basierte Systeme, die Menschen und Fahrzeuge als Objekte in 3D verfolgen, ohne Gesichter zu speichern. So entsteht eine Form der Überwachung, die für den öffentlichen Raum und kritische Infrastrukturen geeignet ist, während der Datenschutz besser gewährleistet wird. Sicherheit und Datenschutz müssen sich dabei nicht gegenseitig ausschließen. Auch dies ist remote sensing – es bleibt eine Beobachtung aus der Ferne mit einem Sensor.

Lösungen

IMAGEM die Sicherheit durch Daten und Erkenntnisse

IMAGEM Behörden und Organisationen dabei, Sicherheitsfragen proaktiv und fundiert anzugehen. Mit fortschrittlichen Technologien wie remote sensing digital twins wir Risiken, Muster und Entwicklungen kontinuierlich. So entsteht ein aktueller und ganzheitlicher Überblick über die Umgebung, mit dem Sie Probleme schneller erkennen, besser vorhersagen und effektiver handeln können. Sicherheit wird damit nicht nur reaktiv verwaltet, sondern datengesteuert und zukunftsorientiert organisiert.

Planspace Simulator –Simulator
Remote Sensing

Wertvolle Informationen aus Sensordaten

Mithilfe remote sensing sich aus Sensordaten von Satelliten, Drohnen und Flugzeugen schnell wertvolle Erkenntnisse remote sensing . Diese Daten machen komplexe Fragestellungen rund um Entwicklung, Verwaltung und Sicherheit unmittelbar verständlich und in der Praxis anwendbar.
Digital Twin

Einfacher Einstieg ohne Komplikationen

Wir machen die Erstellung eines digital twin und zugänglich. Ob es nun um Szenarioanalysen, die Kartierung des Untergrunds oder um Fragen der Mobilität, des Wohnungsbaus oder der Lärmmodellierung geht.
Digital Twin

Gemeinsam mit digital twins entwickeln, lernen und wachsen

Einen digital twin man nicht alleine. Bei IMAGEM wir Sie Schritt für Schritt mit dem Wissen und der Expertise, die wir über Jahre hinweg aufgebaut haben. Wir glauben an die Kraft der Zusammenarbeit und des Wissensaustauschs.

Sicherheit in der Praxis

Geoportal des Verteidigungsministeriums – Die richtigen Daten zur richtigen Zeit

Mit Geoportal die richtigen Daten zur richtigen Zeit

Um im richtigen Moment die richtigen Entscheidungen treffen zu können, ist ein aktuelles und vollständiges Bild der Lage erforderlich. Und das beginnt immer mit den richtigen geografischen Daten. Die Anforderung und Bereitstellung dieser Daten, wie Satellitenbilder und Karten, muss in jedem Fall einfach und schnell erfolgen. Beim Dienst Geografie (DGEO) hat man dies im Blick, und mit der Einführung von Geoportal 2.0 kann man jeden Teil der Streitkräfte effizient mit den richtigen Daten versorgen.

Wasserverband WDODelta setzt auf den strategischen digital twin Planspace

Steuerung der Wasserwirtschaft durch ein zukunftsorientiertes Wassersystem

Der Druck auf die Wasserwirtschaft nimmt zu. Prozesse müssen intelligenter, anpassungsfähiger und besser vernetzt sein, um rechtzeitig handeln zu können. Doch wie schafft man den Übergang von reaktivem zu vorausschauendem Handeln? Gemeinsam mit WDODelta haben wir dieser Frage nachgegangen.

Gemeinsam für mehr Sicherheit?

Jede Sicherheitsaufgabe ist anders und erfordert einen Ansatz, der auf die jeweilige Situation zugeschnitten ist. Wir beraten Sie gerne, wie Sie mit Daten und Technologie mehr Kontrolle über die Sicherheit erlangen können. Kontaktieren Sie uns unverbindlich.

Harald Görtz, Unternehmensberater bei IMAGEM